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| November 2008 | Geschäftsstelle des VDKF bleibt weiter in Bonn | |||||
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Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) wird den Sitz seiner Geschäftsstelle entgegen ursprünglichen Planungen nicht nach Berlin verlagern, sondern weiter am angestammten Platz im Josef Biber-Haus in Bonn ansässig bleiben. Präsidium und Geschäftsführung kamen nach einer ausführlichen Beratung mit dem Wirtschaftsprüfer des Verbandes zu dem Ergebnis, dass ein Umzug in die Hauptstadt derzeit wirtschaftlich nicht zu vertreten ist.
Nach Prüfung der entsprechenden Positionen in der Buchführung stellte sich heraus, dass das Zahlenwerk, vom früheren Hauptgeschäftsführer aufgestellt, in weiten Teilen zumindest unzureichend, in anderen schlicht falsch war. Präsident Werner Häcker: „Eine wirkliche Ersparnis hätte sich durch den Standort Berlin nicht ergeben. Im Gegenteil wären in Berlin jährliche Mehrkosten von 20.000 € entstanden. Dazu hätten die Umzugskosten von 130.000 € die Hälfte der Jahreseinnahmen aus Mitgliederbeiträgen aufgezehrt.“ Das Präsidium sah sich vor diesem Hintergrund gezwungen, den ursprünglichen Beschluss zum Umzug der Geschäftsstelle aufzuheben, zumal das Zustandekommen im Verwaltungsrat möglicherweise nicht satzungskonform war. Auch aus der Mitgliedschaft, die in Köln das Thema nicht abstimmen konnte, gab es inzwischen Signale gegen einen Umzug nach Berlin. So Hans-Alfred Kaut, Kaut GmbH & Co. in Wuppertal: „Ich begrüße den Beschluss, in Bonn zu bleiben. In der jetzigen Situation des Verbandes kann es nur um wirtschaftliche Stabilität gehen. Hohe Ausgaben aufgrund zweifelhafter strategischer Vorteile kann und soll sich der VDKF nicht leisten.“ Für den Verbleib in Bonn ist inzwischen eine tragfähige Lösung erarbeitet und abgestimmt, die der Geschäftsstelle kleinere Räume im Dachgeschoss zur Verfügung stellt. In einer Information des VDKF-Präsidiums an die Mitglieder heißt es: „Aus vorgenannten Gründen und eingedenk der Tatsache, dass die gesamtwirtschaftliche Situation in der nahen Zukunft keine Entspannung erwarten lassen kann, hat das Präsidium als verantwortliche Institution, unter Berücksichtigung seiner Fürsorgepflichten entschieden, den Sitzwechsel des Verbandes nach Berlin nicht vorzunehmen.“ |
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| Oktober 2008 | Neue Geschäftsführerin tritt ihr Amt an | |||||
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Zum 1. Januar 2009 wird Stefani Wolfgarten die Geschäftsführung des Verbandes der Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) übernehmen. Die neue Geschäftsführerin ist in Bonn geboren, hat Jura mit den Schwerpunkten Arbeitsrecht und Steuerrecht studiert und ein Zusatzstudium "Volkswirtschaft für Juristen" angeschlossen. Sie war bisher für verschiedene Umweltorganisationen und eine Gruppe von Abgeordneten tätig. Stefani Wolfgarten: „Ich freue mich auf die neue, spannende Aufgabe.“
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| September 2008 | VDKF-Mitgliederversammlung 2008 in Köln | |||||
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VDKF trennt sich von Rudolf Pütz Die Modalitäten des erzielten Vergleichs sollen nicht veröffentlicht werden. Präsident Werner Häcker und der Sprecher des Verwaltungsrates, Frank Börsch, wiesen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass der VDKF in dem Vergleich keinerlei Rechtspositionen preisgegeben habe. Durch die Trennung von Pütz wurden verschiedene Tagesordnungspunkte gestrichen. Die Genehmigung der Jahresrechnung, der Haushaltsplan 2008 und der Haushaltsplanvoranschlag 2009 konnten nicht beraten werden, weil abstimmungsfähige Unterlagen nicht vorlagen. Vizepräsident abberufen Es bleibt beim Ausschluss der Piergalski Energietechnik GmbH und damit ihres Geschäftsführers Herbert Piergalski, bis dahin Vizepräsident des Verbandes,aus den Reihen des VDKF. Der Beschluss, der bereits vom Verwaltungsrat und Präsidium gefasst worden war, wurde zunächst durch einen Vergleich vor dem Landgericht München aufgehoben, das einen Schlichtungsversuch gemäß Satzung vorgeschlagen hatte. Dieser Schlichtungsversuch ist gescheitert, wie der Vorsitzende der Kommission vor den Mitgliedern berichtete. Daraufhin mussten Verwaltungsrat und Präsidiumerneut beraten und fassten am Tag vor der Mitgliederversammlung erneut den Beschluss, Herbert Piergalski auszuschließen. Bei der Mitgliederversammlung berichtete Frank Börsch aus der Sicht des Verwaltungsrates ausführlich über den Sachverhalt. Ein Antrag, Herbert Piergalski, der auf dem Flur wartete, zu dem Thema anzuhören, wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt. Neue Zukunft in Berlin Im nächsten Jahr wird der VDKF seine Geschäftsstelle in die Hauptstadt Berlin verlegen. Die Räume im verbandseigenen Josef Biber-Haus in Bonn, die durch die Umstrukturierung der Geschäftsstelle viel zu groß geworden sind, sollen vermietet werden. Ein Interessent ist bereits vorhanden. Die Geschäftsstelle wird in Berlin Räume unter dem Dach des BVB (Bundesverband Bauwesen) anmieten, mit dem auch eine Reihe von Ressourcen geteilt werden können, so dass die Geschäftsstelle des VDKF künftig nur von der neuen Geschäftsführerin und zwei Mitarbeitern geführt werden kann. Dieser Umzug bedeutet somit eine Neuausrichtung für die Zukunft, in der infolge des Wegfalls der Einnahmen durch die IKK mit erheblich reduzierten finanziellen Mitteln auszukommen ist. Präsident Häcker rechnet unter den gegebenen Verhältnissen aber bereits 2010 mit einem ausgeglichenen Haushalt. Zerwürfnisse ausräumen Von einem Einsatz bis an die Grenzen der eigenen Kräfte in schwierigen Zeiten berichtete VDKF-Präsident Werner Häcker vor der Mitgliederversammlung des Verbandes in Köln. Zunächst sei alles versucht werden, die IKK als Messe für die Kälte-Klima-Fachbetriebe zu erhalten. Die Absage vieler Aussteller habe aber dazu geführt, dass die Messe kopflastig in Richtung ausländischer Teilnehmer geworden wäre, so dass VDKF und Messe Stuttgart sich zur Absage entschlossen. Der Verband will aber auf keinen Fall den guten Namen IKK aufgeben. Mit der Messe Frankfurt wurden bereits intensive Gespräche bezüglich einer Ausweitung der IKK Building geführt. In diesem Zusammenhang berichtete der Präsident auch von den Kompromissen, die man mit den Messegesellschaften in Nürnberg und Hannover gefunden habe. Mit teilweise sehr gutem Erfolg haben sich die Verantwortlichen des VDKF daran gemacht, Zwistigkeiten innerhalb des Verbandes und mit anderen Verbänden, wie zum Beispiel mit dem BIV, zu beenden. Werner Häcker berichtete von guten Gesprächen mit Frank Heuberger, der auch bei den Kontakten zur Messe Nürnberg hilfreich gewesen sei. Es sei also abzusehen, dass auf immer schwieriger werdenden Märkten eine erfolgreiche Lobbyarbeit gemeinsam mit anderen Verbänden verrichtet werden könne. Präsident und Verwaltungsratssprecher stellten übereinstimmen fest, dass man nun an einem gemeinsamen Wendepunkt stehe. Unterschiedliche Auffassungen, die in der Vergangenheit teilweise zu Verstimmungen geführt hätten, seien nun zumindest dergestalt ausgeräumt, dass es keinen grundsätzlichen Dissens mehr gebe. |
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| August 2008 | Herbert Piergalski / Vergleich vor dem LG München II vom 20.08.2008 | |||||
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Zwischen Herrn Herbert Piergalski, der Piergalski Energietechnik GmbH und dem VDKF Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe e.V. fand am 20.08.2008 vor dem Landgericht München II ein Gerichtstermin statt, in dem sich die Parteien wie folgt geeinigt haben: Nach folgend wird vom Verband der Vergleichstext wiedergegeben. Vergleich
Zwischen Herren Herbert Piergalski, der Piergalski Energietechnik GmbH und dem VDKF Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe e.V. fand am 20.08.2008 vor dem Landgericht München II ein Gerichtstermin statt, in dem sich die Parteien wie folgt geeinigt haben: Nach folgend wird vom Verband der Vergleichstext wiedergegeben.
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| August 2008 | VDKF-Mitgliederversammlung und Deutscher Kälte-Klima-Fachtag 2008 | |||||
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VDKF-Mitgliederversammlung und Deutscher Kälte-Klima-Fachtag 2008 19.-20. September in Köln
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| Juli 2008 | Aktuelle Meldung zum Sachstand Chemikalien-Klimaschutzverordnung | |||||
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Ursprünglich sollte nach Beschluss der Bundesregierung und der Zustimmung des Deutschen Bundestages sowie Bundesrates die Verordnung ab dem 04. Juli 2008 in Kraft treten.
Am 04. Juli 2008 teilte auf Anfrage unsererseits das zuständige Referat im Bundesumweltministerium mit, dass die Verordnung am Montag, dem 07. Juli 2008 verkündet wird und gemäß § 10 am ersten Tag des auf die Verkündung folgenden Kalendermonats in Kraft tritt. D. h. ab 01. August 2008 ist die Verordnung rechtlich bindend. |
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| Juni 2008 | Chemikalien-Klimaschutzverordnung tritt in Kraft | |||||
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Am 04. Juli 2008 tritt die ChemKlimaschutzV in Kraft. Die Verordnung gilt gem. § 1 ChemKlimaschutzV ergänzend zu der Verordnung (EG) Nr. 842/2006. Damit setzt der Gesetzgeber die Umsetzung europäischer Vorgaben zum Schutz der Ozonschicht und des Klimas konsequent fort (EU-VO 2037/2000 und EU-VO 842/2006). Galt bisher für FCKW und H-FCKW-haltige Kältemittel in Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen die ChemOzonschichtV vom 13. November 2006, so kommt nunmehr für FKW- und H-FKW-haltige Kältemittel in Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen die ChemKlimaschutzV hinzu. Künftig ist für Arbeiten an Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen der Nachweis der dafür befähigenden Sachkunde unerlässlich. Der Anlagenbetreiber hat dafür Sorge zu tragen, dass nur sachkundige und entsprechend zertifizierte Personen sowie Betriebe Arbeiten an ihren Anlagen ausführen. Dazu zählen neben Installation, Wartung und Rückgewinnung der Kältemittel insbesondere die vorgeschriebenen Dichtheitskontrollen. Diese sind im Falle der treibhauswirksamen F-Gase (FKW und H-FKW) füllmengenabhängig bis zu 4 x pro Jahr durchzuführen. Ebenso müssen die Anlagen strengen Emissionsvorgaben (maximaler spezifischer Kältemittelverlust) genügen. |
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| Juni 2008 | Impulsprogramm von Klimaschutzmassnahmen an gewerblichen Kälteanlagen | |||||
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Bei der gewerblichen Kältetechnik sind noch außerordentliche Einsparungen an Geld, Energie und CO2-Emissionen möglich - durch regelmäßige Wartung sowie durch Einsatz von Komponenten des neuesten Standes der Technik:
Allein mit am Markt verfügbarer
Technik können in Kälteanlagen in Deutschland jährlich ca. 11 Mrd. kWh (zwei
fossil-thermische Kraftwerke) eingespart werden. Deshalb fördert die
BMU-Klimaschutzinitiative den stärkeren Einsatz von Klimaschutz-Technologien in
gewerblichen Kälteanlagen durch Zuschüsse zu |
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