



22.09.2008 VDKF-Mitgliederversammlung 2008 in Köln
VDKF trennt sich von Rudolf Pütz Die Modalitäten des erzielten Vergleichs sollen nicht veröffentlicht werden. Präsident Werner Häcker und der Sprecher des Verwaltungsrates, Frank Börsch, wiesen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass der VDKF in dem Vergleich keinerlei Rechtspositionen preisgegeben habe. Durch die Trennung von Pütz wurden verschiedene Tagesordnungspunkte gestrichen. Die Genehmigung der Jahresrechnung, der Haushaltsplan 2008 und der Haushaltsplanvoranschlag 2009 konnten nicht beraten werden, weil abstimmungsfähige Unterlagen nicht vorlagen. Vizepräsident abberufen Es bleibt beim Ausschluss der Piergalski Energietechnik GmbH und damit ihres Geschäftsführers Herbert Piergalski, bis dahin Vizepräsident des Verbandes,aus den Reihen des VDKF. Der Beschluss, der bereits vom Verwaltungsrat und Präsidium gefasst worden war, wurde zunächst durch einen Vergleich vor dem Landgericht München aufgehoben, das einen Schlichtungsversuch gemäß Satzung vorgeschlagen hatte. Dieser Schlichtungsversuch ist gescheitert, wie der Vorsitzende der Kommission vor den Mitgliedern berichtete. Daraufhin mussten Verwaltungsrat und Präsidiumerneut beraten und fassten am Tag vor der Mitgliederversammlung erneut den Beschluss, Herbert Piergalski auszuschließen. Bei der Mitgliederversammlung berichtete Frank Börsch aus der Sicht des Verwaltungsrates ausführlich über den Sachverhalt. Ein Antrag, Herbert Piergalski, der auf dem Flur wartete, zu dem Thema anzuhören, wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt. Neue Zukunft in Berlin Im nächsten Jahr wird der VDKF seine Geschäftsstelle in die Hauptstadt Berlin verlegen. Die Räume im verbandseigenen Josef Biber-Haus in Bonn, die durch die Umstrukturierung der Geschäftsstelle viel zu groß geworden sind, sollen vermietet werden. Ein Interessent ist bereits vorhanden. Die Geschäftsstelle wird in Berlin Räume unter dem Dach des BVB (Bundesverband Bauwesen) anmieten, mit dem auch eine Reihe von Ressourcen geteilt werden können, so dass die Geschäftsstelle des VDKF künftig nur von der neuen Geschäftsführerin und zwei Mitarbeitern geführt werden kann. Dieser Umzug bedeutet somit eine Neuausrichtung für die Zukunft, in der infolge des Wegfalls der Einnahmen durch die IKK mit erheblich reduzierten finanziellen Mitteln auszukommen ist. Präsident Häcker rechnet unter den gegebenen Verhältnissen aber bereits 2010 mit einem ausgeglichenen Haushalt. Zerwürfnisse ausräumen Von einem Einsatz bis an die Grenzen der eigenen Kräfte in schwierigen Zeiten berichtete VDKF-Präsident Werner Häcker vor der Mitgliederversammlung des Verbandes in Köln. Zunächst sei alles versucht werden, die IKK als Messe für die Kälte-Klima-Fachbetriebe zu erhalten. Die Absage vieler Aussteller habe aber dazu geführt, dass die Messe kopflastig in Richtung ausländischer Teilnehmer geworden wäre, so dass VDKF und Messe Stuttgart sich zur Absage entschlossen. Der Verband will aber auf keinen Fall den guten Namen IKK aufgeben. Mit der Messe Frankfurt wurden bereits intensive Gespräche bezüglich einer Ausweitung der IKK Building geführt. In diesem Zusammenhang berichtete der Präsident auch von den Kompromissen, die man mit den Messegesellschaften in Nürnberg und Hannover gefunden habe. Mit teilweise sehr gutem Erfolg haben sich die Verantwortlichen des VDKF daran gemacht, Zwistigkeiten innerhalb des Verbandes und mit anderen Verbänden, wie zum Beispiel mit dem BIV, zu beenden. Werner Häcker berichtete von guten Gesprächen mit Frank Heuberger, der auch bei den Kontakten zur Messe Nürnberg hilfreich gewesen sei. Es sei also abzusehen, dass auf immer schwieriger werdenden Märkten eine erfolgreiche Lobbyarbeit gemeinsam mit anderen Verbänden verrichtet werden könne. Präsident und Verwaltungsratssprecher stellten übereinstimmen fest, dass man nun an einem gemeinsamen Wendepunkt stehe. Unterschiedliche Auffassungen, die in der Vergangenheit teilweise zu Verstimmungen geführt hätten, seien nun zumindest dergestalt ausgeräumt, dass es keinen grundsätzlichen Dissens mehr gebe. |