



03.11.2008 Geschäftsstelle des VDKF bleibt weiter in BonnDer Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) wird den Sitz seiner Geschäftsstelle entgegen ursprünglichen Planungen nicht nach Berlin verlagern, sondern weiter am angestammten Platz im Josef Biber-Haus in Bonn ansässig bleiben. Präsidium und Geschäftsführung kamen nach einer ausführlichen Beratung mit dem Wirtschaftsprüfer des Verbandes zu dem Ergebnis, dass ein Umzug in die Hauptstadt derzeit wirtschaftlich nicht zu vertreten ist. Nach Prüfung der entsprechenden Positionen in der Buchführung stellte sich heraus, dass das Zahlenwerk, vom früheren Hauptgeschäftsführer aufgestellt, in weiten Teilen zumindest unzureichend, in anderen schlicht falsch war. Präsident Werner Häcker: „Eine wirkliche Ersparnis hätte sich durch den Standort Berlin nicht ergeben. Im Gegenteil wären in Berlin jährliche Mehrkosten von 20.000 € entstanden. Dazu hätten die Umzugskosten von 130.000 € die Hälfte der Jahreseinnahmen aus Mitgliederbeiträgen aufgezehrt.“ Das Präsidium sah sich vor diesem Hintergrund gezwungen, den ursprünglichen Beschluss zum Umzug der Geschäftsstelle aufzuheben, zumal das Zustandekommen im Verwaltungsrat möglicherweise nicht satzungskonform war. Auch aus der Mitgliedschaft, die in Köln das Thema nicht abstimmen konnte, gab es inzwischen Signale gegen einen Umzug nach Berlin. So Hans-Alfred Kaut, Kaut GmbH & Co. in Wuppertal: „Ich begrüße den Beschluss, in Bonn zu bleiben. In der jetzigen Situation des Verbandes kann es nur um wirtschaftliche Stabilität gehen. Hohe Ausgaben aufgrund zweifelhafter strategischer Vorteile kann und soll sich der VDKF nicht leisten.“ Für den Verbleib in Bonn ist inzwischen eine tragfähige Lösung erarbeitet und abgestimmt, die der Geschäftsstelle kleinere Räume im Dachgeschoss zur Verfügung stellt. In einer Information des VDKF-Präsidiums an die Mitglieder heißt es: „Aus vorgenannten Gründen und eingedenk der Tatsache, dass die gesamtwirtschaftliche Situation in der nahen Zukunft keine Entspannung erwarten lassen kann, hat das Präsidium als verantwortliche Institution, unter Berücksichtigung seiner Fürsorgepflichten entschieden, den Sitzwechsel des Verbandes nach Berlin nicht vorzunehmen.“ |